Himmelfahrt 2019


Wenn der Vampir wieder fliegt !

Es ist ein Jahr weiter und die Haribo`er Mitarbeiter gehen wieder segeln.
Dieses Jahr steht die Niederlande auf dem Plan, mit Start und Ziel in Lelystadt.
Zwei 37 Fus Yachten Papajoe und Katharina von Bavaria und 8 Segler ziehen in jedes Gewässer um Amsterdam ihre Spur.

Treff ist am Mittwoch gegen 1600 Uhr und nach der Yachtübernahme und dem Einkauf geht es in die Steggaststätte Yacht Club Lelystad Haven und danach zum Absacker an Bord.

Es geht dann am Donnerstagvormittag gegen 1100 Uhr bei 1015hPa los. Ziel ist Amsterdam und das über Markermeer und Amsterdamcanal bis ins Zentrum. Der Wind kommt mal wieder aus der Richtung wo wir hin wollen  und so werden es lange Kreuzschläge die uns am Ende 29sm einbringen bei Böen von bis zu 24kn.
Für uns heißt es schnell an die Situation gewöhnen und danach kam die Lust hart und hoch mit dem 1. Reff zu segeln.
Um
1445 Uhr war der Spuk an der Schlause Amsterdam zu Ende und gegen 1620 Uhr lagen wir im Päckchen mit Katharina im Sishafen genau gegenüber vom Hauptbahnhof Amsterdam.
Anlegerbier und Hafenanmeldung und ab in die Stadt. Hier wird die Idee von einer Bootsfahrt geboren, hatten wir heute noch nicht. Diesmal mit einer Barkasse durch die Kanäle, auch Grachtenfahrt genannt.

Eine Stunde schön was gesehen und danach Restaurant suchen finden und verwerfen und neu finden und aufteilen der Gruppe und wieder zurück und dann ESSEN.
Somit ging jeder seinen Weg zurück zum Hafen oder wie Ingo, Heiko und ich auf Bummel mit Straßenausschank und die Atmosphäre genießen.
Um 2350 Uhr fährt die letzte Fähre und so machten wir uns gegen 2200 Uhr auf den Weg und kamen gut an zum letzten Bier des Tages.

Es ist Freitag und um 0845 Uhr gehen bei 1024hPa die Leinen los. Jetzt Canalfahrt bis zur Nordseeschleuse Ijmuiden.

Hier kommen wir nach 13sm um 1100 Uhr an und werden gleich geschleust. Endlich freies Wasser. Raus auf die Nordsee, die uns mit gutem raumen Wind und mitlaufender Tide bei 1024hPa erwartet.

Nach 35sm tauchen wir in das Seegat vor Den Helder ein und entscheiden uns für die Nacht auf die Insel zu gehen. Texel mit dem Hafen Oudeschild ist unser Ziel und um 1745 Uhr nach 45sm waren die Leinen fest. Diesmal ging es gleich auf Restaurantsuche. Doch im ersten saßen wir draußen im Wind und im zweiten, dritten, vierten und fünften kamen wir nicht rein.
Also wieder Retoure mit der Idee, jetzt geht ein anderer rein und fragt noch einmal. Es hat funktioniert, doch die Truppe war jetzt auf fünf gesunken. Das Essen war lecker und die Kneipenatmosphäre hat uns sehr gefallen. Ich kann das  Restaurant De Kombuis nur empfehlen. Zurück für den Absacker, doch gegen 2300 Uhr wurde es sehr ruhig im Hafen. Auch wir wurden gebeten nicht mehr so laut zu sein und es gab die obligatorischen Hinweise „ich muss früh raus“ aus dem Päckchen und es sind immer die Innenlieger.

Wir gingen dann um 0830 Uhr raus bei 1022hPa und 14kn Wind aus West. Das bedeutet, bis zum Tonnenweg zur Schleuse mal den Motor benutzen und dann segeln vor dem Wind, oder Raumschoot.

Anlegen im Außenbecken nach 11sm und denken, kann nicht lange dauern. Leider geirrt. Erst um 1430 Uhr waren wir raus und ins Ijsselmeer entlassen. 90 Minuten ist zu viel für die Zeitplanung. Es soll ja bis Enkhuizen gehen und so eine Schlauseung ist nach 30-40 Minuten eigentlich erledigt.
Ärgern hat kein Zweck weiter geht es an neu gewonnenen Inseln vorbei wo ich fast die Tiefe nicht beachtet habe. Puh, alles gut. Siggi von der Katharina half mir mit einem grellen Pfiff und so merkte ich rechtzeitig, da kommt noch eine Untiefe. Leider wurde es ein langer aber schöner Segeltag.

Gegen 1915 Uhr lagen wir im Buitenhaven als 5 Boot im Päckchen. Jetzt die Suche nach Nahrung und rein und gut und satt. Es ist Sonntag und bis 1500 Uhr müssen wir in Lelystadt zurück sein. Aber vor allem weil die Banderolenausgabe meiner Hafengebür nicht funktioniert hatte, dränge ich auf frühe abreise. Ich habe am Automaten mit Karte bezahlt, er bedankt sich und friert den Bildschirm ein. Druckt mir aber keine Banderole. Drücken und machen helfen nicht. Das Gerät war ausgestiegen. Auch das anrufen der Servicenumme bringt nichts. Somit gelten wir optisch als Nichtzahler. Das aber am nächsten Tag jemanden zu erklären erscheint mir Zwecklos. Aus diesem Grund bitte raus und das um 0830 Uhr bei 1020hPa und gleich durch die Sportschleuse und ab ins Markermeer.

Heute noch einmal ein herrlicher Segeltag bei Wind um 8kn und einer leichten Kreuz. Wir ziehen unsere Spur und sind gegen 1320 Uhr vor der Einfahrt in den Hafenbereich. Um 1400 Uhr dann Leinen fest und nun wieder der Aufbruch.
Packen und Säubern des Außenschiffs, Wasser auffüllen und Übergabe.

Bis die Tage
Burkhard

 

Bilder folgen