Jugendsegeln 17.08.-19.08.18


Von Makkum nach Terschelling und zurück

Am Anfang stand die Aufgabe 7 Väter mit ihrem Nachwuchs ein schönes WE zu bescheren.
Daraus wurde ein spannendes Wochenende ab der Niederländischen Küste.

Aber erst einmal anreisen. Das ist an einem Freitag nach Dienstschluß schon sportlich. Die A1 von Bremen aus tat alles dafür um nicht zu schnell vorwärts zu kommen.

 

 

Ich hatte gegenüber der Truppe 2 Stunden Vorsprung, die ich auch bis zum Ziel in Makkum halten konnte.
Dort angekommen, die ersten Absprachen mit Wil v. Lingen, dem das Plattbodenschiff Albatros gehört.

Grill anheizen und Proviant verstauen und dann kamen auch schon 5 Väter mit 7 Jugendlichen, die neugierig auf Schiff und Segeln waren. Keiner hatte Erfahrungen und ich nehme es voraus, es wurde auch keinem Übel.

    

Grillen und sich kennen lernen, sowie das Boot erkunden und die ersten Hinweise zum Verhalten auf See folgten. Danach gemütlich ein Bier für die Väter und die Kid`s machten sich unter Deck einen gemütlichen Abend bis spät in die Nacht.

0730 Uhr ging es am Samstag aus den Betten und die Frühstücksvorbereitungen liefen. Bis alle geduscht hatten und am Tisch saßen dauerte es noch, doch die Ablegezeit um 0930 Uhr steht. Wir müssen mit der Ebbe auslaufen.

Ablegen unter Motor und erst einmal Marschfahrt bis zur Schleuse. Danach Segel hoch und ab durch das Wattenmeer in Richtung Terschelling. Bei raumen Wind mit dem 2. Ref im Groß bei 5Bft eine ganz entspannte Überfahrt, bis man in den Slang vor Terschelling einbiegt.

Hier bei Seitenwind und Strom aufpassen und danach in den Hafen von WestTerschelling einlaufen. Wir machen gleich vorn links bei den Plattbodenschiffen fest und sind um 1515 Uhr bereit zum Landgang.

Leider war der Wind kühl geworden so das ein ausgiebiger Landgang ausfiel. Hunger war das Zauberwort. Doch mit 13 Personen in ein Restaurant hinein zu kommen ist Aussichtslos. So ging es nach dem "Stadtrundgang" zum Fähranleger um dort die Fischwagen zu stürmen. Lecker Kibbeling sowie Pommes Schranke gingen über den Tresen. Alle abgefertigt und zurück an Bord für den Absacker.

Ein gemütlicher Abend, der aber kürzer wurde als der vorige Abend. Seeluft mach müde und so zog auch bald Ruhe ins Schiff ein.

Am Sonntag wollten wir wieder bei Ebbe auslaufen um noch in das Seegat zwischen Vlieland und Terschelling gezogen zu werden. Danach hart backbord und ab in Richtung Schleuse. Somit war 0930 Uhr wieder unsere Ablegezeit. Den Tagespunkt "Trockenfallen", mußten wir aus Zeitmangel leider streichen. Denn der Konwoi muß ja wieder zurück nach Hause und die Kid`s am nächsten Tag in die Schule.

So fuhren wir an den Sandbänken vorbei und nicht auf sie drauf. Ein Seehund grüßte noch und dann
begann das kreuzen. Alle 10 Minuten das Schiff auf einen anderen Bug bringen und dabei Backstagen und Kielschwerter bedienen ist nicht ohne. Die Jungs scheuten sich nicht mit anzufassen und es machten ihen eine Zeitlang Spaß. Doch dann wird es körperlich zu viel und die Väter mußten übernehmen. Sie staunten nicht schlecht wie anstrengend es war und was ihre Stammhalter geleistet hatten.

Irgendwann steht man dann vor der Schleuse und es neigt sich der Törn langsam dem Ende.
Hinter der Schleuse nur noch mit Motor zur Kanaleinfahrt von Makkum und dann die Leinen fest und Motor aus.

Nach 51sm geht ein gemütliches Segeln zu Ende. Die Jugendlichen fanden es prima, die Väter spannend und ich erholsam. Also alles Richtig gemacht.

Jetzt kommt noch Tasche packen und Heimreise und die endete so gegen 2200 Uhr.

Tschüß Bis die Tage
Burkhard