Franz. Polynesien 07.11.-25.11.2018


Die, die da waren sind nach 175sm Südsee wieder gesund zurück

burkhard

gabi

jürgen

simone

uwe

marion

holger

andrea

holger

 

Auf den Spuren von Kpt. Blay oder ist das Paradies noch vorhanden.

Um das zu klären wollen 9 Freunde die Gesellschaftsinseln erkunden und das mit dem eigenen Boot.
Seit einem Jahr geplant geht es am 07.11.18 los. Von Berlin nach Paris. Dort übernachten und weiter nach Papeete auf Tahiti.
Dazwischen einen Stopp zum Tanken in LA. Von hier geht es dann weiter nach Raiatea/Uturoa.
Das Charterunternehmen Tahiti Yachtcharter hält für uns ab dem 09.11. einen 44 Fus-Cat bereit zum Auslaufen.
Gegen 1300 Uhr landen wir und werden mit Livemusik und Blumenketten begrüßt.

Unglaublich, es gibt es wirklich dieses Lebensgefühl, willkommen zu sein.

Der Transfer zur Marina klappt, die Yacht ist fertig und auch schon mit den bestellten Lebensmitteln bestückt.
Also rein in die Kabinen und Südseegefühle zulassen.
Am Abend in die Hafenkneipe zum gemütlichen Absacker und danach zieht an diesem Tag früh Ruhe ein an Bord. 

 

 

 

Der nächste Tag bringt vormittags noch Übernahme und Stadtbummel, um die restlichen Sachen zu besorgen. Doch um 1140 Uhr gehen dann die Leinen los und wir verlassen die Marina um Natur und Menschen zu erkunden. Segel setzen Manöver durchsprechen und dabei schon das kristallklare Wasser und die herrlichen Bilder von den Inseln genießen. Ziel der ersten Tage ist es ist es die Insel Tahaa zu runden und dabei einige Hotspots besuchen.

Erster Besuch ist die Bahia Faaoto, wir gehen unser erstes Ankermanöver und kommen auf 4m Türkiswasser zum stehen.
Alle ins Wasser und ufff, es ist warm und angenehm.
Nach zwei Stunden geht der Anker hoch und wir werden unseren ersten Schlafplatz suchen.

In der Bucht von Baie Haamene finden wir ihn und um 1530Uhr sind wir fest. Ab jetzt wird auf den Anker oder der Boje für die Nacht vertraut. Es wird in den nächsten Wochen nichts anderes geben.
Wir kommen zur Ruhe und erwarten die Dunkelheit, die sprunghaft einsetzt.
Durch die Nähe zum Äquator gibt es keine Abenddämmerung, sondern es geht von hell auf dunkel.
Ein gemütliches Sonnenuntergangsmixgetränk und erste Eindrücke werden geteilt. Und nicht vergessen, ein Foto machen.

Es ist Sonntag und nach dem Frühstück geht es um 0815Uhr wieder los. Weiter links um Tahaa herum. Dann endlich unsere ersten Motos, die ähnlich einer Perlenkette an Steuerbord aufgefädelt sich einander ablösen.

Gegenüber von Baie Faahue liegt Moto Oromahana, es ist Teil des Außenriffs, was bewohnt ist. Wo Bäume stehen und das Wasser sich kräuseln durch die Korallen schiebt.
Die Sonne scheint, was sie immer macht, und der Anblick der nun zwei Stunden uns begleitet ist wow.
Wir segeln ohne Hektik nur mit Vorsegel und lassen uns durch das Korallenmeer schieben. Wir sind an der Nordseite von Tahaa und werden uns auf der Westseite einen Platz für die Nacht und für den ersten Sonnenuntergang wo die rote Murmel direkt in das Meer fällt suchen. Wir gehen in der Baie Vaiorea an eine Boje der Perlenfarm und werden hier die Nacht verbringen und am nächsten Tag vormittags diese besuchen.
Meine Gespräche mit dem Besitzer sind von einer für mich fast peinlichen Freundlichkeit geprägt. Ein Gefühl, welches ich noch öfters hier auf den Inseln kennen lernen werde. Nicht nur das wir kostenfrei liegen können, nein wir dürfen seinen überdachten Freibereich der Perlenfarm nutzen um unser BBQ abzuhalten. Doch vorher tauchen wir die Perlenbänke ab und können uns ein Bild machen vom Haltern der Austern. Nur hier gibt es die Schwarzen Perlen und sie sind hübsch. Der Abend wird durch das Grillen, durch den Sonnenuntergang, die besondere Atmosphäre in einem Land willkommen zu sein geprägt.
Musik und Alkohol geben den Schwung für die Nacht und irgendwann geht es zurück an Bord um am Morgen danach die Produktion zu besuchen. Man lernt was und kann auch beim Erzeuger gleich kaufen.

Ein Rundgang mit Erläuterungen über die Aufzucht und Halterung der Austern. Dabei den Mitarbeitern über die Schulter geschaut und gemerkt, es ist eine verdammt filigrale Arbeit.

Dafür werden sie ausgebildet und können erst danach in der Produktion eingesetzt werden. Für uns war nach dem Verkaufsteil auch Schluß und so zog es uns zurück an Bord und weiter zu unserem ersten Moto Besuch.

 

 

 

Wir fuhren rüber zum Moto TauTau ließen den Anker runter und die Mannschaft von Bord. Ausgang für zwei Stunden zur Erkundung des Islands und zum Schnorcheln.

Danach Anker hoch und ab in den SW der Insel, zur Hurepiti Bay. Hier ist die Vanillafarm und wir wollen sie uns ansehen. Doch es ist Ruhezeit und somit gehen wir in der Bucht an die Boje der Farm und danach auf Landausflug. Doch bis dahin kommt ein erster Regengruß der als Angenehm empfunden wird. Dazu die weltweit berühmte rot eingedeckte Kirche, die oft dargestellt wird, da sie direkt am Wasser steht.

Nach dem fest machen geht jeder seinen Weg oder genießt die Ruhe an Bord. Ich mache mich mit drei weiteren auf Erkundungstour. Hier soll es einen Einkaufsladen geben. Mit der Gummiente los und gleich "hoppla" es wir flach, denn hier sind überall Korallen. Das hätte auch schief gehen können. Wir suchen uns unseren Weg und kommen an Land und werden von den Ureinwohnern gleich freundlich empfangen mit Hinweise wo der Laden ist.
Ob ich einen vorbeifahrenden Mopedfahrer anhalte oder eine Dame bei ihrer Gartenarbeit unterbreche ist egal, mit freundlichen Worten die man nicht versteht, erklären sie mir die Welt.
Nach dem Einkauf zurück durch den Korallenirrgarten mit hochgezogenem Motor um ja keine zu beschädigen.

Der Abend wir zum Höhepunkt unserer Feierlichkeiten. Mit Musik aus der Ukulele und viel Gesang und Punsch begleiten wir den Sonnenuntergang und lassen es uns gut gehen. Auch auf der Nachbaryacht "Oceaneye" sitzen sie auf ihrem Vorschiff und klatschten rhythmisch mit. Mich befällt eine Zufriedenheit mit allem und ich denke es kann nicht besser werden.

Es ist Dienstag und es wird ein langer Tag, denn heute geht es rüber nach Bora Bora.
Wecken ist um 0400 Uhr und danach im halbdunkeln Frühstück und dabei den Sonnenaufgang genießen. Die Natur erwacht in den Wäldern, es ist angenehm zu hören wie die Tierwelt sich zu Wort meldet.
Danach gegen 0530 Uhr gehen die Leinen los und wir folgen der Oceaneye die vor uns die Bucht verlässt. Danach trennen sich unsere Wege, denn wir fahren zum Außenriff und können die tobene Brandung beobachten.
Vor uns liegen 25sm offener Pazifik bis der Korallenrand von Bora Bora erreicht sein wird.

Was macht die Crew:

Hier kommen wir 0940Uhr an und laufen direkt in die Marina Maikai Yacht Club um an einer Boje fest zu machen. Tanken und einkaufen stehen auf dem Plan, genauso wie die Organisation des nächsten Tages. Ein Teil entscheidet sich für Fahrräder und der andere Teil für Buggys.
Ein Besuch am Hafenanleger muss sein. Es ist gerade ein Kreuzfahrer da, der draußen auf Reede liegt und die Tenderboote bringen die Reisenden an Land.

Die Wanderung durch Vaitape ist Schweißtreibend und der Hunger treibt uns in eine Art Gartenlokal, wo "Mamma" was anbietet.
Es kommt vom Grill mit Pommes und schmeckt so lala und was es ist will keiner wissen.

Kunstgewerbe wird groß geschrieben. Die Besucher sollen kaufen was das Geld hergibt. So eine Uke würde mir schon gefallen. Die Frauen schauten mehr nach anderen Dingen.

Zum Abend haben wir uns im Restaurant St. James einquartiert. Lecker Fisch auf hohem Niveau macht Spaß ist aber auch eine Belastung für die "Bordkasse".

Der Absacker an der Bar war Spitze.

Es geht ab in die Koje doch vorher noch einen Punsch. morgen wird es dann einen Aktivtag geben. Erkundung von Bora Bora mit Kontakt zu den Bewohnern. Gute Nacht der Tag war Hot Hot.

Es ist Mittwoch der 14.11. und die Yacht liegt still. Alle übersetzen und gegen 1000 Uhr werden die Fahrzeuge gesattelt und los geht es über die Insel. Hier wird es zum ersten Mal so richtig Romantisch. Ich kann auch nur die Buggy Tour wiedergeben.
Raus aus der Stadt und nach 7 Kurven kommt ein Strand, an dem kommst du nicht vorbei. Anhalten raus aus den Klamotten und ab in das kristallklare türkisfarbene Wasser. Jetzt bin ich angekommen.
Hier am Nicest Beach muss ich nicht weg. Egal wie weit man um die Insel fährt, es kann doch nicht noch schöner werden.
Wir vier "Buggy`s" sitzen im Wasser und können unser Glück nicht fassen. Dieses Gefühl der Ruhe und Entspannung ließ ich lange einwirken. Das Bild ist fest verankert und geht nie wieder.

 

Doch irgendwann wecke ich auf und es ist Zeit wieder auf die Reise zu gehen. Also rein in die Buggys und weiter auf der Küstenstraße entlang um den westlichen Teil der Insel zu erreichen. Immer wieder bleiben wir stehen und saugen die Anblicke in uns auf. Es ist wie aus dem Katalog und nach jeder Kurve wird es noch interessanter.

Bei einem dieser Stopps kommen wir mit einem Amerikaner und einem Schweizer ins Gespräch. Dabei erfahren wir, wo der Anleger für die Lagunenfahrten ist. Also auf direktem Weg dorthin und für den nächsten Tag etwas fest zu machen. Einen Tagesausflug mit Besuch einiger Spotts zum Schnorcheln und der Besonderheit mit in Freiheit lebenden Haie zu tauchen.
Als wir gerade wieder los wollten kommen unsere Radler vorbei, super Timing.
Ihr Einverständnis dazu und noch einmal rein und alles ist gebucht. So, jetzt aber weiter um die Insel rum.
Es gibt auch hier Hotelruinen, Abfallplätze und Armut. Doch durch den starken Bewuchs der Insel, wird vieles geschluckt und oberflächlich betrachtet, sieht alles nur nach Hochglanz aus. Es ist aber schon eine Leistung, den Uferbereich unbebaut zu lassen. Dadurch ist der Strand für jeden erreichbar. Auch gibt es keine Hochhäuser auf der Insel. Kein Bauwerk übersteigt die Höhe der Palmen.

 

Gegen 1400 Uhr war dann Schluss mit der Rundreise und es ging zurück an Bord. Auch die Radler kamen bald und so konnten wir ablegen.
Mein Ziel war es, westlich vom Motu Toopua für die Nacht zu ankern und auf dem Motu ein BBQ mit Lagerfeuer zu machen.
Als der Anker hielt, wurde das Kaperkommando übergesetzt und eine Feuerstelle errichtet. Die Durchfahrt zum Land durch den Korallengürtel war eng und es graute mir vor der Rückfahrt im Dunkeln. Doch hier stand ein Haus, also musste es einen Durchgang geben.
Der Trick ist, abzählen wann es nach rechts und wann es nach links geht.
Die Mannschaft rückte dann auch an und so konnte der Grillmeister seine Arbeit übernehmen.
Jürgen ist auch ein guter Grillmeister, so das die Crew versorgt war.

Leider schafften wir es nicht die Stimmung des BBQ und Lagerfeuer in eine Südseeparty umzuleiten.
Die Truppe war am Sonnenuntergang und den Krebsen interessiert. Die Fotomacher gingen ihren eigenen Weg und die Blitzlichter funkelten aus dem Dickicht.
Bei den zwei Rückfahrten dann aufpassen und abzählen wann es nach Rechts und wann nach Links geht.
Beide Übersetzungen liefen schadlos.

Es ist Donnerstag und heute steht Lagoonfahrt mit Bob und Sam auf dem Plan. In ihrem Auslegerboot geht es insgesamt an drei verschiedene Stellen zum Schnorcheln.

 

Die Haie zogen in 3-7m Abstand ihre Kreise um unser Boot und wir standen auf dem Grund und spielten mit Rochen und Zierfischen. Der erste Kontakt war schüchtern und mit einem Auge auf die Haie gerichtet. Doch wir wurden immer mutiger und schwammen den Haien entgegen. Die zogen sich weiter zurück.
Das Riff war überwältigend. 11210 bunte Fische um einem herum und ich mittendrinn. Die Fische haben keine Berührungsängste und ich staunte nur wie frei sich hier jeder bewegt. Aber es ist auch zu erkennen, die Korallen vom Riff sind tot.
Bei unserer Fahrt kommt es zum Stopp und Bob sucht die Gegend ab und findet den Manta. Er ruft und ich bin sofort im Wasser. Ich habe ihn unter mir und in 2-3m Abstand zieht er ohne sich zu bewegen, jedenfalls scheint es so, unter mir durch. Es ist verdammt viel Fisch.

Am Ende kommen wir im Lagoonarium an und machen erst einmal Mittag. Fleisch und Brotfrucht sowie Beilagen die man nicht kennt und trotzdem isst. Schmecken tut es auch noch, also was soll`s immer rein damit. Danach geht es in abgesperrte Becken um jetzt noch enger mit Haien zu schwimmen. Wir sehen Wasserschildkröten und sind bei einer Fütterung von Zierfischen mitten drin. Auch ich halte das Futter und die kleinen Biester reißen es einem förmlich aus der Hand. Bevor wir das Motu verlassen kommt es noch zu einer Vorstellung / Anprobe von Tüchern. Bob wickelt jeden ein und zeigt uns wie diese Tücher getragen werden. Hier sehr vorteilhaft, in Germany nicht zu tragen.

 

 

Diese Begegnungen mit den Fischen jeglicher Art, hat uns sehr beeindruckt. Bob bringt uns zurück zur Insel und danach mit dem Auto zu unserem Anlegeplatz. Unterwegs hab ich mal wieder eine Idee und wir halten vor dem Bloody Mary`s. Jürgen geht rein und macht einen Liegeplatz für die Yacht klar. So das wir nach dem Eintreffen in der Marina nicht lange bummeln und sofort ablegen mit Ziel Bloody Mary Bar. Dort angekommen legen wir uns an eine Boje und setzen über für einen gepflegten Absacker.

Es gibt bessere und auch die Stimmung ist nicht so wie gedacht. Das Ambiente ist großartig, doch die Pinte lebt vom Rausch alter Zeiten. Es kommen auch Busse, wo die Reisenden durch die Räume geführt werden und alte Geschichten erzählt werden.
Jedenfalls sind wir bald verschwunden und nehmen noch einen Punsch an Bord. Morgen geht es wieder früh raus für die Überfahrt nach Raiatea.

Es geht heute wieder früh aus den Betten. Um 0415 Uhr ist wecken angesagt und nach dem ausgiebigen Frühstück werden die Leinen um 0545Uhr gelöst.

Bey Bey Bora Bora Hy.

Es geht durch die Riffausfahrt und danach auf Südkurs um die Insel zu runden. Nun noch Kurs Raiatea Süd anvisieren und los bis zur Einfahrt Riffkante Raiatea um 1230 Uhr.

Die Überfahrt ist sehr ruhig. Der Autopilot macht seinen Job und die Truppe holt Schlaf nach oder döst in den Tag.

Bis ein Hilfeschrei ertönt. Blume über Bord. Ich weiß nicht genau was los ist, doch erst einmal stoppen und schauen. Ahh der Heiligenschein von Simone ist ins Wasser gefallen. Eine Gelegenheit zum üben, es könnte ja auch mal eine Person sein.

Da schwimmt sie und Simone

schaut entgeistert.

Durch die Crewleistung wird sie gerettet und Simone

schaut begeistert.

Leider kommen diesmal noch Übelkeit und Unwohlsein hinzu. Die lange Dünung hebt unseren Catamaran an und senkt ihn ab, aber durch die zwei Kufen zeitversetzt. Mageninhalte kamen nicht zum Vorschein auch wenn die Fliegenden Fische sich darüber gefreut hätten. Zum ersten Mal hat sich das Barometer deutlich verändert. Es ist am Tag von 1009hPa auf 1007hPa gesunken. Es wird sich was verändern, warten wir mal ab. Es wird für meine Mitsegler etwas neues sein, denn es setzt starker Dauerregen ohne Wind ein. Ideal zum Duschen und für unsere Wassertanks die willkommene Auffüllung. Für diesen Fall hatte ich Micropurpulver mit dabei um Wasser zu sterilisieren und trinkbar zu machen. Das Regenwasser wurde direkt in die Tanks geleitet und die Überläufe zeigtenan, alles Randvoll.
Nach der Riffeinfahrt geselten sich 5 Delphine zu uns, und begleiteten uns ein Stück.

Der warme Regen wurde so stark, das ich Sichtprobleme bekam und mir noch zwei Augen nach oben holen musste.
Es ging an Korallenbänke vorbei, die jetzt ganz schlecht zu sehen waren durch das auftreffen des Regen auf die Wasseroberfläche und da war Holger eine echte Hilfe.
Knapp 2 Stunden suchte ich den Weg durch die Wand aus Wasser und dabei mal links oder rechts an Untiefen vorbei bis zur Abbiegung in die Baie Tuatau zum Moto Halo. Hier soll unser Nachtlager sein.

Ankunft

Wanderung im Regen

Am nächsten Morgen

Es war jetzt 1430 Uhr und seit 1240 Uhr regnete es schon. Der Wetterfrosch stand auf der obersten Stufe, so nass war es jetzt bei uns, doch es sollte noch 3 Stunden weiter so regnen. Es wurde die Gummiente ausgebracht und trotz alledem das Moto besucht. Die Klamotten waren total durch, doch das warme Wasser empfand ich als angenehm. Zurück gibt es Punsch und dann kochen für das Abendessen und dann Punsch. Die Regenstimmung mußte weg, drum gab es Punsch. So ein Dauerregen schlaucht, wobei im Netz steht es geht bis nach Mitternacht so weiter. Da hilft nur Punsch. Es gingen viele in die Betten und ich konnte meinen eigenen Gedanken nachhängen.
Ich hatte ein Zeitproblem mit dem UNESCO Kulturerbe und der Tanzveranstaltung am Sonntag, es fehlten Stunden für die Überfahrt.
Am Ende habe ich mich für die etwas ungemütliche Version entschieden.
Wir nehen das Kulturerbe mit und danach weiterfahrt bis zum Liegeplatz im Süden von Huahine.

Die Sonne kitzelt mich um 0630 Uhr aus dem Bett und unser "Draußen-Schläfer" Holger sieht sehr zerknautscht aus. Unruhig und feucht war es und dazu kommt ein Geschrei von Hähnen und das bellen von Hunde. Los geht es um 0750 Uhr mit der weiteren Umrundung Raiatea mit Ziel UNESCO Kulturerbe Taputapua`tea.

klick auf das Bild für mehr Informationen

Für die Einheimischen ein heiliger Ort, für mich eine Ansammlung von Steinen. Von hier aus wurde Neuseeland entdeck und besiedelt.
Schön, ich war nicht dabei. Kam zu spät, bestimmt wegen dem Punsch vom Vorabend.
Jedenfalls waren alle mit ihrer Besichtigung nach 2 Stunden fertig und wir machten uns zu Fuß auf den Weg in den Ort Opoa.

Eine super Idee, denn die örtliche Kirche hatte ihren Festplatz für ein gemeinsames Essen hergerichtet.
Die Freundlichkeit der Bewohner war so ehrlich und ließ ein warmes und willkommenes Gefühl aufsteigen.
Wir konnten uns Stühle nehmen und ließen uns die Kokosnuss schmecken.
Für einen Unkostenbeitrag von 2400,-- Penunsen pro Person hätten wir auch all you can eat haben können. Schau in den Topf und dann versuch "JA" zu sagen. Das Fleisch versuchte von innen den Deckel anzuheben und das Gemüse wurde von Blattschneideameisen abtransportiert.


Die Musik war volkstümlich und als Tanzeinlage stand Linedance auf dem Plan. Dazu Hüftwackeln und mit den Armen nach Regen flehen.
Wir hatten gestern genug Regen, also fiel für uns das Tanzen aus.

Wir wollten weiter zur Flußmündung des Faaroa. Er ist der einzigen schiffbare Fluss von ganz Französisch-Polynesiens. Die Mündung des Faaroa liegt in der gleichnamigen Bucht im Osten der Insel. Dort soll es eine kleine Hafenanlage geben, von wo aus geführte Touren mit motorisierten Pirogen (Auslegerkanus) den Fluss hinauf buchbar sind. Soweit die Theorie, doch die Realität wird uns was anderes lehren. Doch dazu komme ich noch.

Somit verabschiedeten wir uns und setzten zu unserem Katamaran über und lösten die Leinen.
Das besondere an der Flußmündung ist, das die Einfahrt zur Bucht erst sehr spät zu sehen ist. Ich sage, fahr nach Gefühl und schau aufmerksam den Wald an.

 

Die Einfahrt kaum zu sehen

Dann öffnet sich die Bucht

Er öffnet sich auf einmal, die Erde tritt zurück und die Bucht mit ihren zwei Flussmündungen öffnet sich und empfängt uns sehr freundlich. Es gibt noch eine freie Boje, also ran und fest und ab ins Dingi um den geschilderten Shuttle zu finden der die Flussläufe befährt und uns zum Wasserfall bringt.
Er ist nicht zu finden. Oder genauer, es gibt ihn nicht.
Leichte Unstimmigkeit macht sich auf. Also versuche ich mit unserem Dingi den Flusslauf zu befahren. Ich weiß, es ist die linke Mündung die zum Wasserfall führt. Also rein und hoppla was ist los. Dreck kommt nach oben und wir haben Grundberührung. Unser Tiefgang reicht nicht für das Überfahren der Flussbarre. Zurück zur Yacht ???? und wieder Punsch ???

Doch so schnell gebe ich nicht auf. Ich schnappe mir das Stand-up-bord und mache mich auf den Weg. Holger schnappt sich das Kanu und begleitet mich. Nach der Barre wird es wieder tief und wir fahren weiter und kommen mit einem Angler ins Gespräch.
James wohnt am Fluss und lebt mit seiner Familie am und vom Fluss. Er erzählt, dass es keine weiteren Flachstellen gibt und der Fluss ein gutes Stück befahren werden kann. Auf sein Wort vertrauen geht es zurück zur Yacht und ich lade alle in unsere Gummiente ein außer Holger, der mit dem Kanu weiter unterwegs sein wird.

Wir überwinden die Barre und danach erleben wir eine herrliche Flussfahrt. Hier wo wilder Hibiskus (purau), Bambus und die pazifische Kastanie (mapa) wächst, entsteht für uns ein Bollwerk aus grünem Urwald.

Leider muss der Motor auf Grund der Stömung schieben, denn für das rudern ist der Strom zu stark. Doch eins weiß ich jetzt schon, auf der Rückfahrt bleibt er aus und nur durch steuern werden wir den Fluss wieder bis zur Mündung befahren.
In vier Stunden werden wir alle über das erlebte staunen und die herrliche Zeit im Strom nie mehr vergessen.

James begleitet uns ein ganzes Stück und erzählt von seinem Altagsleben.

Wir kamen ein wenig holperlich in den Flusslauf, doch jetzt sind wir drin und James begleitet uns ein Stück. Er gibt mir Tipps zum befahren und erzählt, das er Selbstversorger ist. Obst- und Gemüseanbau sowie frischen Fisch aus dem Fluss stellen seinen Speiseplan zusammen. Er wünscht viel Spaß und geht bei sich zu Haus an Land. Seine Töchter sind gerade dabei mit langen Holzstangen Bananen zu ernten.
Wir machen einen Witz über die Arbeitsgeräte und verabreden uns für später bei der Rücktour.
Nun ziehen wir allein unsere Bahn durch das Unterholz. Ich würde diesen Wasserlauf jetzt als Bach bezeichnen, denn er verengt sich auf ca. 7m und Bäume überdachen ihn. Die Böschungen sind grün bewuchert und Blumen die wir aus dem Zimmerpflanzenangebot kennen, stehen hier meterhoch am Rand.

Es fallen Blütenblätter von den Bäumen und säumen das Wasser welches jetzt immer flacher wird. Voraus können wir Anwohner sehen, die diesen Wasserlauf zu Fuß durchwaten und nur ein schmales Stück überspringen. Aber genau in diesem Stück fahren wir Stromauf. Ein freundlicher Gruß , ein nettes Wort , winken und schon sind sie im Dickicht verschwunden.
Wir kommen aus dem bewuchertem Bereich heraus und können die Berge erkennen, wo bestimmt der Wasserfall ist.
Doch bis dorthin zieht sich tiefgrüner Urwald mit einer offener Graslandschaft.
Wenn jetzt, wie bei Jurassic Park, auch noch Urviecher aus dem Dickicht treten ist die Illusion perfekt.

Der Motor macht mir nach gut zwei Stunden klar, hier geht es nicht weiter. Es ist flach und unsere Vorhut Holger mit dem Kanu schleift auch schon teilweise über Grund. Also, Stopp und zurück.
Doch jetzt wird es echt Gefühlsbetont. Was bisher Natur war wurde durch die Lautlosigkeit des ausgeschalteten Motors zur Naturkostbarkeit. Der Fluss schob uns langsam wieder zur Mündung und Holger im Kanu und ich im Dinghi konnten durch leise Ruderwirkung dem ganzen einen tiefen Eindruck geben.
Wenige Tiergeräusche und ein leises gurgeln im Kielwasser war alles. Zwar redet einer immer dazwischen doch es gab Kommando mal für 2 Minuten völlig Ruhe einziehen zu lassen.
Gott, kann Ruhe leise sein.

Nach 40 Minuten kamen wir an der Anlegestelle von James vorbei. Also machten wir fest stiegen die Böschung zu seinem Haus empor.
Ein freundliches Hallo und die Absprache "wir nehmen frisches Obst mit", ließen letzte Vorbehalte fallen. Er zeigte uns sein Anwesen, seine Nachbarn die alle irgendwie mit ihm Verwand sind und alle was dazu gaben. Am Ende hatten wir Bananen, Ananas, Papaya, Mangos, Zitrusfrüchte und und und.
Wenn da nicht die Dunkelheit wäre, die uns ein Ultimatum setzt, könnte ich hier noch ewig bleiben. Wenn sie kommt, müssen wir an Bord sein. Hier unbeleuchtet durch die Wasserwege zu fahren wäre Leichtsinnig.
Hinzu kommt, das die Untiefe beim Verlassen des Flusses auch noch genommen werden muss und wir müssen unseren Katamaran wieder finden. Voll bepackt mit frischem Obst wurden uns dann auch noch Perlen und Schmuck angeboten.
Doch es war gut so wie es ist und wir legen ab mit einem sehr freundlichem au revoir !

Es ist wieder Überfahrt, was für uns bedeutet früh raus und um diesmal wirklich lange unterwegs zu sein.
Durch den Aufenthalt im Kulturerbe müssen wir heute durchfahren bis zur Südspitze von Huahine,
denn unser Tanzabend beginnt um 1800 Uhr. Leinen los um 0515 Uhr und gleich das Großsegel hoch.
So rauschen wir aus der Bucht und in Richtung Riffdurchfahrt. Hier noch das Vorsegel hoch und es geht mit Vollzeug in Richtung Huahine. Mit 8kn und Autopilot macht die Yacht das was sie soll, Seemeilen schaffen, denn es sind 23sm bis zur Einfahrt in das Atoll. Was macht die Crew? Erholung von der kurzen Nacht und auch ich nutze die Zeit für ein Schläfchen.

Diesmal sind keine fliegenden Fische zu sehen. Auf Wale verzichte ich seit der Auskunft von den Fischern, dass es sie hier nicht mehr gibt, vollständig. Somit weiter das Fell verbrennen, denn die Sonne ist unerbittlich. Vom Aufstehen bis zum Dunkel werden 28 Grad und auch zum Teil ohne Wolken ist für uns Mitteleuropäer zu viel.

Als dann die Riffkante in Sicht kommt, sind wir wieder an Deck und staunen schon jetzt über die Atmosphäre, die Huahine ausstrahlt. Keine Kreuzfahrer zu sehen und die Landebahn für Flieger ist nur eine Grasbahn wo kein Flugverkehr ersichtlich ist. Huahine strahlt schon jetzt Ruhe aus und dies wird sich in den nächsten Tagen noch verstärken.
Es ist 0930 Uhr als wir in der Marina von Fare an einer Boje fest machen. Hier bleiben wir bis 1200 Uhr und erledigen den Einkauf, Diesel besorgen und Müll entsorgen. Für die Erkundung der Stadt werden wir am nächsten Tag noch Zeit haben, jetzt erst einmal weiter auf Kurs Süd mit Ziel Baie d`Avea. Hier in dieser Traumbucht gibt es das Hotel Le Mahana und dort unser Tanzfestival.

Wir ziehen trotzdem ruhig die Westküste herunter und machen vor der Einfahrt zum Port Bourayne einen Badeshalt. Dort geht es ans Außenriff und bei 6m Wassertiefe hält der Anker sicher. Jetzt rein und schauen was es unter der Wasseroberfläche gibt. Leider nichts, damit hatte ich schon gerechnet. Die Korallen sind alle weiß und damit abgestorben. Trotzdem ist es interessant auf Tiefe zu gehen und dabei klare Sicht zu haben. Der Blick unter Wasser geht weit und es läßt sich auch hier die Färbung des Wassers erkennen, die durch die Lichtbrechung entsteht.

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Nach 40 Minuten hat jeder genug und wir ziehen weiter. Doch das ist einfacher gesagt, als getan. Der rechte Motor schmiert ab und läuft nur im Leerlauf mit. Das kommt mir bekannt vor. Keine weiteren Aktionen mehr, ein sicheres Zeichen, das die Schraube blockiert.
Ja, es hat sich unsere Sicherungsleine vom Baden um die Welle gewickelt und dabei schon diese durchtrennt. Mist, was da Notwendig ist, weiß ich doch hier im Korallenriff mache ich nichts. Somit Motor aus und nur mit dem linken Motor weiter zum Ziel. Hier kommen wir um 1430 Uhr an und haben wieder Glück. Eine Boje ist noch frei und somit stehen beruhigten Tagen nichts im Wege. Die, welche nach uns kommen müssen vor Anker gehen, was hier aber auch nicht dramatisch ist.

Anlegerbier und dann mit Taucherbrille und Messer unter die Yacht zum schnippeln um alles aus der Buchse heraus zu bekommen.
Nach 20 Minuten ist sie frei und der Motor läuft. Gleich noch Ölkontrolle, denn durch das Fest sein kommt es zum erhöhten Druck auf die Stopfbuchse. Und wenn die in Mitleidenschaft gezogen wird, gibt es ein richtiges Problem.

Alles fertig machen zum Sundowner der hier um 1700 Uhr beginnt. Alles zum halben Preis und gleich danach geht die Musik an, die Tanzgruppe kommt und dann noch im Restaurant gut Essen.

 

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Ein Mammutprogramm für uns.

Heute ist Montag und der Plan ist die Insel zu umrunden. Diesmal aber alle mit Auto.
Dazu werden zwei Wagen vom Hotel angemietet und jeweils mit 4 Personen beladen.

Auf geht es gegen den Uhrzeigersinn immer auf der Küstenstrasse lang. Bis zu unserem ersten Halt dauert es nicht lange. Nur 3km weiter liegt die Moana Lodge mit einer Ausgrabungsstätte an der wir nachschauen was findet man so. Vielleicht Schätze aus alter Zeit. Nein, es sind Steinfragmente die von der Besiedelung zeugen. Auch schön, doch unser Interesse gilt mehr der Aussicht auf die Lagune und den Zauber der Farben, von denen ich immer noch begeistert bin.

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Nach 20 Minuten ist der Zauber vorbei und wir sind als wieder auf dem Asphalt unterwegs.
Aber nach 8 Minuten stehen wir vor dem La Maison Du Pareo. Aus Neugier wir Interesse und daraus folgt kaufen.

DSCN3305.jpg     Es sieht ja auch Farbenfroh aus     Bora Bora-592.jpg

Nächster Halt ist am Strand von Tefarerii. Einfach nur schön, was die Natur hier geschaffen hat.

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Als der Motor das nächste Mal hält, ist es ein Parkplatz von Francesa mit dem Snackpoint Rauheama. Wir haben nicht die Absicht zu speisen, doch der Bootsanleger hat es uns angetan. Der kleine Ort Maroe läd ein zum ewig bleiben.

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So jetzt aber weiter zur Verbindungsbrücke zwischen Huahine Nord und Süd. Die Insel besteht aus zwei Hauptinseln und hier ist die einzige Verbindung. Nun ist an Brücken nichts Besonderes, außer dass sie verbindet was zusammen gehört. Hübsch ist sie und bei uns hat sie die Fotografen mit ihren Modellen verbunden.

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Die Fahrt geht weiter und wir fuhren noch als Abstecher nach Baie Puravai, denn dort erfolgt Landgewinnung. Gut, war nicht so spektakulär und so holten wir die Anderen auch wieder ein.

20181119_224950.jpg     Aufgeschüttetes Land     20181119_225013.jpg

Es geht die Berge hoch, ja die gibt es hier und es wird immer feuchter je höher man kommt. Oben am Aussichtspunkt Belvedere haben wir einen super Blick. Es geht Bergab ins Örtchen Faie, hier wollten wir Mittag machen. Vergiss es hier gibt es nichts öffentliches. Weiter geht es immer weiter in den Osten der Nordinsel bis zum Flußlauf bei Maeva.

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Das Besondere hier ist in den Lauf eine Fischfalle aus Steinen gebaut. Jetzt bei Hochwasser können die Fische entweichen, doch bei Niedrigwasser landen sie auf dem Tisch.
Wir befinden uns jetzt auf dem Moto Ovarei was über eine verlassene Hotelanlage verfügt. Die Natur holt sich ihr Anwesen zurück. Wir nutzen die Pause für ein Bad und schnorcheln am Korallenriff. Nächster Halt Flugplatz, naja ein Rollfeld und ein Gebäude. Hier ist nicht in Betrieb. Wir verlassen das Moto und kommen in die Citty der Insel, wo wir kurz mit der Yacht halt gemacht hatten.

Fare empfängt uns mit einem starkem Regenguß der anhält und uns zwingt mit dem Aussteigen zu warten. Dann stürmen „aldi“ und holen was zum Essen und noch Diesel für den Cat und Sprit für das Beiboot.

Bora Bora-629.jpg     Mahlzeit im Regen     Bora Bora-631.jpg

So jetzt sind wir wieder fit für den nächsten Höhepunkt. Zweimal rechts abgebogen und schon stehen wir vor einer Destille. Hier gibt es Obst in gebrannter Form in Flaschen. Wir bekommen ein kostenfreies Tasting und kippen was der Wirt hergibt. Es schmeckt verschieden und somit war aber auch für jeden was dabei. Die Volumenprozent gibt es in unterschiedlicher Stärke und so schmecken Ananas, Mango und Papaya plötzlich richtig gut.

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Auf zur letzten Etappe unserer Round Island Tour. Es geht in Richtung Süden an der Westküste entlang und bevor wir zur Brücke kommen ist ein Abstecher zur Baie Bourayne angesagt. Hier wären wir vor Anker gegangen wenn wir nicht so einen schönen Platz bekommen hätten. Also wenigstens mal nachschauen ob wir minus gemacht haben. Wir finden einen Weg doch keinen Zugang zum Wasser. Es gibt Wege, die sich im Grün verlieren und für einen entscheiden wir uns.

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Wir stehen plötzlich bei Anwohnern auf dem Grundstück und werden sehr höflich gebeten näher zu kommen. Sie zeigen uns den Strand und wir haben für ihn und für die Pflanzen der Anwohner ein Auge.

     Bora Bora-640.jpg   Bau dir dein Zeug an und du bist immer zufrieden. Vielleicht ist dies das Zauberwort.
Nach der Verabschiedung geht es zum Hotel zurück denn auf der Yacht wartet schon der Punsch. 

Der heutige Tag steht unter dem Motto „Fauler Tag“ und es wird auch so werden und trotzdem empfindet es jeder als Angenehm.
0810 Uhr aufstehen und frühstücken und danach geht einer schnorcheln einer mit dem Kanu weg einer mit dem Stand up Paddel unterwegs zwei den Strand entlang um zu schauen was kommt noch. Ich gehe zu einem Wunderheiler / Medizinmann um mein verbranntes Fell pflegen zu lassen. Danach ist Strand angesagt. Kurz um alle weg und doch da.
Es gibt noch eine Aktion zu der sich nach und nach jeder einfindet. Ein Pareo Laden wurde entdeckt und es zog jetzt jeden dahin und es wurde Umsatz gemacht. Diese Teile gab es mit dem persönlichen Namen da es Handgemacht ist. Ein Grund sie am Abend zu tragen nachdem alle auf dem Cat sind.

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Jetzt standen 8 verkleidete auf Deck und versuchten die Südsee in sich aufzunehmen. Es gab einheimische Musik um das wackeln der Hüften anzuregen. Die Musik und das Umfeld ließen ein zufriedenes Gefühl hochkommen. Dann meldeten sich unsere Fotofreunde und schossen noch Bilder und es gab einen Plan für den nächsten Tag.
Nach Erreichen der Ostküste von Raiatea ab in die Baie Vairahi von der aus ein Wanderweg zu einer dreier Wasserkaskade führt.
Auch liegen dort Plantagen von Vanilla und Zitrusfrüchten. Doch vorher Überfahrt, was bedeutet früh aus den Betten. Gute Nacht

Unsere letzte Überfahrt zwischen den Inseln beginnt nach 0545 Uhr aufstehen mit 0650 Leinen los und hoch die Küste in Richtung Riffausfahrt. Wir nehmen diesmal nicht die bevorzugte Ausfahrt sondern den Dienstbotenausgang. Es ist eine Durchfahrt über die Stückgut kommt und Müll geht. Mit anderen Worten, wir schleichen uns von Huahine fort. Es ist schon traurig genug hier wieder abzureisen, da ist ein wenig Demut beim gehen angebracht.
Als wir draußen waren gab es noch um 0930 Uhr noch eine offizielle Flasche über Bord Aktion. Besser bekannt als Flaschenpost die mit ihrer Nachricht nun unterwegs ist.

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Vielleicht gibt es mal eine Antwort. Sonst gab es noch ein wenig Übelkeit bei der Crew, aber nichts dramatisches, weil keiner etwas aus dem Gesicht verlor.

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Um 1200 Uhr wurde die Riffkante von Raiatea gekreuzt und um 1225 Uhr lagen wir fest in der Bucht.
Alles fertig machen zur Wanderung. Es gibt zwei Gruppen die ihren Weg gehen wollen. Die Wasserfallläufer und die Plantagengeher. Zufällig je 4 Personen und die Wasserläufer gingen zuerst an Land und ab in den Dickicht.
15 Minuten später trat die zweite Gruppe an den Waldesrand und fand den Weg zu den bewachten Plantagen. Ich war hier dabei und es ging unbefestigte Wege entlang. Dann noch warmer Regen und für mich der Halt an der Plantage. Meine drei Mitgänger wollten noch tiefer in das Dickicht und waren nach 30 Minuten wieder zurück. Der Weg war durch den Regen aufgeweicht und es wurde eine Rutschpartie.
Ich hatte inzwischen ausspioniert wie und wo man näher an die Plantagen kommt. So das wir sie besuchten und uns wurde erklärt, es handelt sich hier um kein Besucherfeld, sondern um einen Großzüchter, der dann an Ernteplantagen seine Pflanzen verkauft.

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Auch konnten wir eine Baumrodung beobachten. Die Bäume fielen einer Flussbegradigung zum Opfer.
Erinnerungen an zu Hause kommen auf. Sowas machen wir mit Elbe und Saale auch und es geht schief.

Unsere Wasserfallläufer haben ihr Ziel wegen dem Regen auch nicht erreicht. Die Wege sind aufgeweicht und ein sicherer Tritt ist nicht möglich. Zurück an Bord sitzen wir Gedankenversunken mit dem Sundowner in der Hand und denken leider schon an das Ende unserer Reise.
Bedrückte Stimmung, die Müdigkeit durch die Wanderung und das Ausgehen unserer alkoholischen Getränke, treibt die Leute in die Kojen. Ich setze mich im Dunkeln an Deck und lausche den Tönen der Natur. Ich habe morgen noch das Betanken und die Vorbereitungen zur Übergabe vor mir. Auch ist die Ruhe und die leichte Abkühlung der Luft sehr wohltuend. Irgendwann geht es dann auch für mich ins Bett.

Ja, jetzt ist es soweit. Der letzte Tag auf dem Wasser beginnt 0730 Uhr mit dem Lösen der Leinen und der Überfahrt zum Moto Toru wo der Anker gegen 0830 Uhr fest sitzt und einige zum Schnorcheln an der Riffkante losziehen. Noch einmal bunte Fische ansehen bis wir um 1130 Uhr den Anker hoch nehmen und in den Hafen von Uturoa fahren. Dort noch Diesel tanken und einen Besuch der Stadt genießen.

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Es ist 1345 Uhr als es auf geht zur Marina unseres Vertrauens. Nur mit Vorsegel gleiten wir lautlos und sehr gemütlich durch das Wasser und wissen, so werden wir diese Insel nicht wieder sehen. Der Vercharterer hat sein eigenes Prinzip für die Übergabe.
Die Yachten kommen am Abend vorher an und legen sich vor dem Hafen an einer Boje. Am nächsten Tag kommen die Mitarbeiter raus und machen den ersten Check. Danach holt er seine Yacht selbst in den Hafen.

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Wir lagen um 1500 Uhr fest und hatten bis zum Abendessen in der Hafenkneipe noch drei Stunden Zeit. Schwimmen, packen und zusammensuchen von persönlichen Sachen war angesagt. Ich lag im Wasser und sah mir das treiben von dort an.

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Das Essen war in der Kneipe nicht gerade der Hochgenuss und starker Regen der uns unser Beiboot volllaufen ließ rundeten unsere Stimmung ab.

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Nach der Überfahrt zum Cat noch einen Punsch und ein paar Seufzer wie schön es doch war und dann noch Aufregung wegen der Meldung, bei Starkregen wird der Flugplatz geschlossen.

     Bora Bora-322.jpg Der letzte Punsch

Naja wir werden es morgen erleben.

Es ist der letzte Morgen in der Südsee. Wenn es wieder Dunkel wird, sitzen wir im Flieger.
Ein letztes Frühstück und danach verlassen wir unseren Katamaran und erholen uns noch im klimatisiertem Aufenthaltsraum vom Vercharterer. Die Abnahme geht reibungslos. Alles wieder mitgebracht und nichts Beschädigt bedeutet, super gelaufen.

Was jetzt kommt ist nicht mehr ganz so romantisch.
Check out, Transfer, Flugplatz und über Papeete, Los Angeles, Paris nach Berlin.
Hier werden wir am 25.11.2018 gegen 1900 Uhr ankommen.

 

Bis die Tage
Burkhard