Izola - Venedig - Izola
24.05.14 - 31.05.14


Freunde der Italienischen Oper

 Freunde der Italienischen Oper

 

Bernd

Burkhard

Heinz

Simone

Andrea

Route

Wir folgten dem Ruf:  bella Italia, arriviamo a vedere ! - sechs Freunde unterwegs in die Lagunenstadt.
Anreise nach Izola (Slowenien ) und ablegen am Sonntag, dem 25.05.14 um in Italien mit einer ELAN 385 einzureisen.

Sammeltreff

Izola Hafen

ELAN 385 - Orca "O"

Es wurde ein schöner erholsamer Urlaub, da das Wetter sich von seiner besten Seite zeigte. Temperaturen immer über 24 Grad. Regen nur zweimal am Abend, aber leider auch mit Schwachwind von  2Bft umlaufend was eine akustisch mitfühlende Fahrt wurde, denn der Flautenschieber musste jeden Tag helfen.

Es ging mit leichtem Rückenwind bei 1008 hPa quer über die Adria nach Uno.  Eine kleine Stadt am Flussufer des Tagliamento den wir ein Stück hinauf fuhren. Vorsicht bei Niedrigwasser. Die Eintragungen in den Hafenbüchern, kannst Du schnell vergessen. Nimm es als Orientierung und teste selbst die Tiefe. Die Marina wird mit 3,00m ausgewiesen und trotzdem hatten wir bei 1,80m Tiefgang eine Grundberührung. Das ist nicht tragisch, da die gesamte italienische Adriaküste aus Sandboden besteht. Doch wir standen und wollten ja eigentlich noch weiter. Am nächsten Tag also früher bei Hochwasser raus und frei und direkt nach Venedig. Der Abend in Uno wurde super, da die kleine Hafenkneipe Al Cason  di Mare uns den Abend versüßte und unseren Hunger nahm. Hauswein heißt ab jetzt die Parole. In jedem Hafen oder Marina bestellen wir Hauswein. Er ist günstig und schmeckt.

Nach dem auslaufen lagen rund 30sm vor uns bis zur Einfahrt in die Lagunenstadt Venedig.  Der Wind schwach bei 1009 hPa  aber dafür mit guter Sicht auf die Badeorte an der Küste.

Bibione Pineda, Santa Margherita, Duna Verde, Eracle a Mare, Jeselo oder San Paolo sehen vom Wasser alle gleich aus. Bettenhäuser bis an den Strand und Liegeschirme mit Bräunungsbänken bis an das Wasser gestellt. Viele Menschen auf wenig Platz, doch der Komfort stimmt schon.

Einfahrt grün

Gegen 15.30 Uhr standen wir vor der Einfahrt Lagune. Die großen roten/grünen Signalleuchten sind nicht zu übersehen. Also rein und an dem gerade errichtetem Tor für die Wasserregulierung der Lagune vorbei. Die werden eher fertig werden als wir mit unserem Flugplatz in Berlin. Von hier sind es noch 4 sm bis zu unserem Hafen auf der Hauptinsel von Venedig. Der Vorteil ist klar, man kann die City jederzeit zu Fuss erreichen.

Porticciolo S.Elena, Castello, wird für 40 Stunden unser zu Hause sein. Unser Liegeplatz ist gut. Wasser und Strom vorhanden und für 64,--Euro auch noch Toilette und Dusche eingeschlossen. Ich finde ein gerechtfertigter Preis aber wichtiger ist, es sind nur 20min zu Fuss bis zum Markusplatz. Es ging auch gleich los und es wurde ein langer Abend. Bis Mitternacht waren wir unterwegs und erkundeten Venedig per Fuss. Jeder von uns kannte sich aus und wußte zu jeder Zeit wo wir waren. Wir konnten so beruhigt durch dunkle Gassen mit halb bekleideten Mensch wandern. Offene Worte fielen wie: „was machen den die in der Ecke“. Die probten für die Aufführung Romio und Julia die weltberühmte Szene wo er feststellt „laß uns gemeinsam kommen“ ( oder doch gehen?).

An Bord noch ein Absacker und ab in die Kojen.

 

Pferdekuss

Huch ein Pferd

Wenn die Gondel schief steht

Es ist Dienstag der 27.05. und der ganze Tag ist für Venedig geplant. Erst mit dem örtlichen Bus (Vaporetto) rund um die Insel und alles in Augenschein genommen. Danach zu Fuss über die Academiabrücke und den engen Gassen zur Rialtobrücke. Hier eine Gondel geschnappt und 30min für 80,-- durch die engen Kanäle. Durch sechs Personen geteilt geht der Preis noch, denn der ist immer der gleiche, egal wieviel Personen einsteigen. Es riecht nach Venedig, es sieht aus wie Venedig, die Preise sind wie in Venedig und man merkt, hoppla man ist ja wirklich hier. Endziel war mal wieder der Markusplatz um die Tauben zu verjagen. Zum Glück waren alle ein wenig Fusslahm und so kehrten wir schon gegen 2000 Uhr zurück an Bord. Heute war dann Yachtkonzert angesagt. Einer mach Musik und fünf singen. Daraus wurde leider nur: einer singt, einer versucht, einer summt und alle nörgeln über den Vorsänger. Spaß macht es trotzdem und Stimmung supie.

 

 

 

Am nächsten Tag gegen 1000 Uhr abgelegt und mit unserer Yacht bis vor den Markusplatz gesegelt. Ein MUSS für uns, mit eigenem Kiel am Canale Grande zu stehen. Rein darf man nicht, doch es lohnt schon ein Abstecher. Nach 20sm standen wir vor der Einfahrt Port Santa Margherita. Ein lohnenswerter Hafen mit Tankstelle und einer Flaniermeile zum erholen. An diesem Abend ging ein mittelschweres Gewitter nieder. Wohl dem der im Hafen sitzt.

Es ist Donnerstag und nach tanken und Wasser nehmen los in Richtung Grado.  Unterwegs noch einen Badestop und nach 21sm kamen wir an und genossen das herrliche Wetter in der Altstadt. Ein lohnendes Stück Erde und der Vorteil, das die Stadt fest in österreicher und deutscher Hand ist.

Es ist leider schon Freitag und somit Rückfahrt nach Izola. Die letzten 15sm gingen wir ganz locker an. Ein Badestop wie am Vortag war nicht drin. Die Wolken machten aus dem Tag eine trübe Suppe, die nicht zum Bade einlud.

Was macht die Mannschaft ?

Ankommen, tanken, festmachen und den Rest des Tages in Izola verbringen. Übergabe erfolgte auch und so brauchten wir nur am Samstag den Taucher abzuwarten um danach ins Auto zu steigen für die Rückfahrt.

Wir legten noch einen Schlafstop in München ein. Hier kam Ulla, die Frau von Heinz hinzu, sowie Monique und Stephan und wir ließen den Urlaub noch ein wenig ausklingen.

Der Rest ist Rückfahrt mit Tschüß und alles Gute.

Bis die Tage
Burkhard