Himmelfahrt 17.05. - 20.05.12

Himmelfahrtskommando an der Ostseeküste ab Stralsund

Mit fünf Dehler Varianta 18 sollte der Greifswalder Bodden durchpflügt werden.
Leider gaben die Wetterverhältnisse das nicht her.

Am Anreisetag konnten wir nach der Übernahme feststellen, der Wind wird am Donnerstag zu heftig für diese kleinen Yachten sein.
Schwermütig ging es in die Fischgaststätte um bei Forelle von Frau Müller den Abend ausklingen zu lassen.

Leider stimmte der Wetterbericht für Himmelfahrt und somit fiel die Ausfahrt ins Wasser. Ins Wasser fallen ist leider ernst zu nehmen, denn 12 Stunden später gehen auch schon mal Besatzungsmitglieder über Bord.

Die Truppe teilte sich in Kultur und Erholung.
Einige machten eine Hafenrundfahrt und der Rest ging ins Meeresaquarium. Wasser musste sein und so kamen wir Krabben, Pinguinen und anderem Getier ganz nah.
Es lohnt sich doch der Durst wurde größer so das der erste Stand unser war.
Bier und Kibbeling war die Antwort auf unser Bedürfnis.

Weiter zur Kneipe und ein Bier. Weiter zur nächsten Kneipe und ein Bier.
Weiter ja immer weiter bis wir wieder im Hafen waren.
Die Hafenrundfahrer lagen schon lang. Bestimmt war der Seegang zu hoch,
denn Gesund sahen sie nicht aus.
Wir machten uns daran aufzuholen und mit genug Bier, Whisky und Knabbereien gelang es uns den Kahn bis zum Abend so richtig einzusauen.
Nichts was eine Pütz Wasser nicht wieder hinbekommt und die Vögel freuten sich über den Rest.
Wie heißt es im dt. Volksgut so treffend: So länger der Abend um so feuchter die Miez.
Stimmt, ich hab es erlebt. Die Yachten haben keine Reling und sind sehr rutschig.
Nach dem umher steigen an Bord kam es dazu das mein fester Standpunkt wacklig wurde und ich ohne Grund ins rutschen kam. Nichts zum festhalten und ab ging die Luzie ins Hafenbecken. Alles ging gut.

Freitag früh raus um die Brückenöffnung 0820 Uhr zu erreichen.
Es begann ein herrlicher Kreuztörn bis Stahlbrode. Danach Kurs über Backbord ändern mit der groben Richtung Lauterbach. Bei gutem Wind ging es zügig zum Ziel.
Alle Yachten machten im Hafen Im Jaich fest.
Wieder eine gemütliche Pinte suchen und ab zum futtern bei Muttern.

Die Truppe war müde und am Steg war es kalt. An diesem Abend gingen früh die Lichter aus.

Samstag nach dem guten Frühstück was wir auf einem Kocher zubereiten mussten ging es wieder los mit Ziel Neuhof.
Die Fahrt war durch immer weniger Wind und besserem Wetter gekennzeichnet.
Zwei Yachten machten einen Ankerstopp doch der Rest kam nach und nach rein und der Treff hieß Kaffee und Kuchen auf Balkon von Hafenrestaurant.

Gleich noch geklärt das am Abend der Fußball rollt. Bayern zu Hause sollte ein großes Ereignis werden. Ausgang bekannt.
Doch vorher den Grill an und bei Köstlichkeiten vom lieben Vieh war jeder rundherum zufrieden.

Der Sonntag war mit ausschlafen und gemütlich in der Sonne sitzen der Hauptpreis. Danach auf dem Sund kreuzen bei herrlichen Segelwetter. Bis die Brücke um 1220 Uhr wieder aufging und uns zurück in den Stadthafen von Stralsund brachte.

Nach 74sm war der Ritt mit den segelnden Hauszelten zu Ende.
Es gab kein WC, sowie Elektrik an Bord. Ich hatte schon das Gefühl Zelten auf dem Wasser.

Bis die Tage
Burkhard

 

Ingolf`s Bericht