Himmelfahrt mit einer Delphia 33
ab Makkum 13.05.-16.05.10


Bei Sonnenschein und Temperaturen im einstelligen Bereich durch das Niederländische Wattenmeer.

 

Waddenkrabber

Burkhard

Route

Holger

Ingolf

Tide

Rolf

Fähre

 

Nach der guten Aneise nach Makkum ging es für Holger, Rolf, Ingolf und mich an die Übernahme der Yacht. Eine Delphia 33 mit Hubkiel war unser zu Hause für das Wochenende. Alles in Ordnung und somit ging es am 13.05.10 um 1010Uhr bei 1013hPa los. Raus aus dem Hafen und gleich in die Schleuse Kornwerderzand. Sie war nur leicht gefüllt und somit kein Problem gleich bei der ersten Schleusung mit hinein zu rutschen. Dann endlich Wasser und ein Strom der durch die einsetzende Tide uns nach Harlingen schieben sollte. Segel hoch und die Yacht testen. Sie liegt gut in der Hand und jeder ist zufrieden. Zeitweilig mit Motor da der Wind nicht so recht wehen wollte, oder Wenn, dann von vorne. Wir hatten es eilig, denn heute ist Männertag oder auch saufen bis der Arzt kommt. Bei uns reichte schon die Schwester aus um die helfende Hand anzulegen. Auch auf dem Wasser gibt es eine Promillegrenze, so das einer wenigstens rot von grün unterscheiden sollte. Wir haben das locker geregelt. Einer trinkt Pfefferminz und einer Kirschwhisky. Na ja wir kamen schon an und auch einen Liegeplatz hatten wir gefunden. Ab zur Erkundung der Stadt. Es liefen die Vorbereitungen auf das einen Tag später stattfindende HT-Race 2010. Das besondere, es wird gerudert in Kutterbooten aus Holz. 134 Kutter waren am Start für die ca. 25km Strecke über das offene Watt. Um Segler zu sein bei Kälte und Regen muss man schon einen Tick haben, doch die hier hatten einen ganzen Sack voll. 10 Personen, denn es gab Männer- und Frauenboote, hielten die Riemen in das Wasser und zogen durch das Watt. Klingt wie aus dem bekannten Welterfolg „ Die Moorsoldaten“. Doch die hier machten das auch freiwillig.

Riemenquäler

Für den Abend hatten wir uns eine Pinte ausgesucht und es gab Kibbeling mit Pommes.Danach in die Koje und am 14.05.10 bei 1012hPa um 0820 Uhr los. Schleuse Harlingen ging um 0845 Uhr und dann ab in Richtung Terschelling. Es wird ein ganz heißer Tag, denn die Sonne brennt und am Abend werden wir alle im Gesicht wie Bratäpfel aussehen. Die Überfahrt lief ganz ruhig ab. Kaum Wind und nur die Begegnungen mit den Fähren brachte ein Hallo heraus. Dann noch der Kopf einer Robbe und schon war Terschelling da. Rein in den Hafen mit super Platz und warten auf die Ruderfreaks. Wir machten noch einen Ausflug zum Wrackmuseum und danach noch Hafenrundgang. Am 15.05.10 hieß es dann um 0915 Uhr bei 1011hPa Leinen los. Es sollte durch das Watt gehen.

Törnplanung

Abendessen

Wir suchten uns einen ausgewiesenen Weg und nach Berechnung sollte dann auch noch 2,50m Wasser da sein. Es stimmte zum Glück. Wasser war da doch unser Motor der an der engsten Stelle zum Einsatz kommen sollte machte Geräusche. Ich tippe auf Lagerproblem und deshalb wieder Motor aus und gegen den Wind 3 Stunden kreuzen. Die Jungs haben einen super Job gemacht. Wer schon mal auf einer Seebreite von 50m drei Stunden gekreuzt hat; weiß wie oft die Wende kommt. Im Tiefwasserbereich angekommen, die Entscheidung. Weiter vier Stunden kreuzen oder abfallen auf raumen Wind zur Schleuse. Wir fielen ab und richtig war es. Bei 5Bft Wind eine richtige Entscheidung denn nun wurde gemütlich gesegelt. Bis zur Schleuse lief es auch ruhig, doch dann kommt ein Problem das ein weiteres nachzieht. Das Großsegel lässt sich nicht bergen, weil es im oberen drittel verklemmt ist. Die Backskiste steht offen, weil wir die Fender nicht raus bekommen. Sie waren angeknotet. Der Fahrweg ist zu ende und bei starkem Wind ist Drift ganz schlecht. Nach der Hektik rein in den Vorhafen und festmachen am Steg die Schleusung erst in 20 Minuten erfolgt. Auch hier das Problem Vorleine ist fest und Achterleine nicht übergeben. Doch Klettermaxe Holger stand am Steg und konnte übernehmen und so waren wir fest. Nach dem Schleusen ab in den Hafen und um 2015 Uhr waren die Leinen fest und wir nach 79sm um eine Segelerfahrung reicher.

Bis die Tage
Burkhard